Fundament für die Gartensauna: Pflastersteine oder Betonplatte?
Eine Rahmenbausauna wiegt 1,9–2,5 Tonnen und kommt komplett montiert. Das Fundament muss diese Last gleichmäßig tragen und über Jahre im Wasser bleiben. Wir vergleichen die zwei gängigsten Lösungen.
Betonplatte: Sicherheit für Jahrzehnte
Eine 15 cm starke, mattenbewehrte Platte auf 20 cm verdichteter Tragschicht ist die wartungsfreie Lösung. Sie verteilt die Last gleichmäßig, setzt sich nicht punktuell und erlaubt präzise Durchführungen für den 400-V-Ofenanschluss und den Wasserablauf.
Die Platte sollte den Saunagrundriss an jeder Seite um 10 cm überragen. Für das Modell Vetta mit Vorraum bedeutet das 520 × 260 cm – die genauen Maße finden Sie im PDF-Grundriss auf der Produktseite.
Pflaster: schneller und günstiger – unter Bedingungen
Pflaster trägt eine Sauna nur bei fachgerechtem Unterbau: mindestens 25 cm verdichteter Schotter der Körnung 0–31,5 mm, lagenweise verdichtet, Gefälle maximal 0,5 %. Direkt auf Sand verlegtes Pflaster setzt sich unter 2 Tonnen ungleichmäßig.
Vor der Lieferung prüfen wir die Ebenheit mit der 4-m-Latte – Toleranz ±5 mm. Besteht die Fläche bereits, senden Sie uns Fotos über das Konfigurator-Formular; unser Techniker beurteilt sie vor dem Transport.
Drainage und Bodenbelüftung
Unabhängig vom Belag steht die Sauna auf Thermoholz-Lagerhölzern mit 5 cm Belüftungsspalt. Aufgusswasser und Schmelzwasser brauchen einen Abfluss – vermeiden Sie Geländesenken und planen Sie ein Gefälle vom Baukörper weg.
Denken Sie auch an die Zufahrt: Der Kran-LKW benötigt 3,5 m Breite und hebt die Sauna bis zu 8 m weit. Mehr zum Ablauf des Liefertags lesen Sie auf der Seite der Saunas mit Vorraum.
TIKKA Empfehlung
Sie bauen neu? Wählen Sie die Betonplatte – der Kostenunterschied zu einem fachgerechten Pflasterunterbau ist gering, und Sie erhalten ein wartungsfreies Fundament mit Durchführungen an den richtigen Stellen. Den Fundamentplan mit Anschlusspunkten liefern wir nach der Bestellung.